24.07.2019 

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) mit seinen rund 500 Betten behandelt jährlich über 250’000 Patientinnen und Patienten, womit es zu den zehn grössten Spitälern der Schweiz gehört. Wachstum, neue Behandlungskonzepte, lange Wege und Platzmangel sind einige Gründe dafür, wieso am KSW seit 2017 gebaut wird. Davon betroffen sind auch die Garderobenräume, die für einen Grossteil der rund 3500 Angestellten bereitgestellt werden müssen. Vor rund zwei Jahren wurde darum im Rahmen des Ersatzneubaus des Bettenhochhauses das Projekt Personalgarderobe gestartet. Gesucht wurde eine platzeffiziente Lösung, welche die Kapazitäten langfristig sicherstellt, den Verwaltungsaufwand reduziert und gleichzeitig benutzerfreundlich ist. Dass mit dem neuartigen Zippsafe-Schliesstaschenprinzip eine maximale Auslastung erreicht werden kann, wurde anhand der Raumpläne schnell deutlich: Auf rund 190 Quadratmetern fanden früher fixe Spinde für 425 Personen Platz. Heute befinden sich auf demselben Raum persönliche Zippsafe-Schliesstaschen für 820 Mitarbeitende.

In der für 2021 geplanten zweiten Installationsphase werden über 1200 Garderobenplätze auf Zippsafe umgerüstet. In Zusammenarbeit mit dem Partner Dormakaba wurde das bereits vorhandene Zutrittsverwaltungssystem integriert, so dass die Schliesstaschen mit dem bestehenden Mitarbeiterausweis bedient werden können. Die Benutzerfreundlichkeit als drittes und mitunter entscheidendes Kriterium wurde von den zukünftigen Nutzern selbst evaluiert: In einem Pilotprojekt prüften rund 60 Mitarbeitende das Zippsafe-System auf Herz und Nieren. Das erfreuliche Resultat: 100 Prozent der Probanden sprachen sich für Zippsafe aus. 

 

Die anhaltend breite Akzeptanz und Zufriedenheit unter den Benutzern sind nicht zuletzt auf den offenen Austausch und die proaktive Kommunikation zurückzuführen, die von Angelika Züst, Leiterin Hauswirtschaft am KSW, gepflegt wird: 

 

«Wir haben uns für Zippsafe entschieden, weil unsere Mitarbeitenden diese Lösung gegenüber den konventionellen unpersönlichen Spindsystemen, die unter den engen Platzverhältnissen in Frage gekommen wären, klar bevorzugt haben. Wir haben das Zippsafe-System über mehrere Monate hinweg getestet. Die Kombination aus Platzeffizienz, Prozessoptimierung und Nutzerfreundlichkeit hat uns überzeugt.» 

 

Darüber hinaus gewann Zippsafe aus diesem Pilotprojekt viele wertvolle Feedbacks für die Optimierung der damaligen Produktgeneration. Daraus entstanden ist die neueste Generation, der Zippsafe 2.0, die heute am KSW und in weiteren Gesundheitsbetrieben in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland in Gebrauch ist.

 

Für einen reibungslosen Übergang von den alten Spinden zu Zippsafe sorgten auf operativer Seite nicht zuletzt auch starke, verlässliche Partner wie Dormakaba, einer der weltweit führenden Anbieter von Sicherheits- und Zutrittslösungen, und die im Laden-, Gastro- und Innenausbau tätige Jegen AG mit einem für solche Grossinstallationen optimalen Angebot an flexiblen Lagerräumen und Logistikdienstleistungen.

 
Eckdaten: 
  • Produkt: Zippsafe 2.0
  • Kapazität: 820 Personen
  • Fläche: 190m2
  • Funktionen: Elektronischer Verschluss, Belüftung, Schuhfach mit Sitzbank